Clair Obscur: Expedition 33 – Meta-Interpretation – Deutsche Version
Hallo 🙂
Das Spiel Clair Obscur: Expedition 33 hat mich sehr beeindruckt – die Charaktere, die Musik, die Spielwelt – vor allem aber die Story und die Charaktere.
Ich nenne diese Interpretation „Meta-Interpretation“. weil ich viele Seiten beleuchte, und auch Meinungen einfließen lasse, die ich in verschiedenen Texten, Videos und Kommentaren gehört und gelesen habe. Direkte Zitate gibt es allerdings nur aus dem Spiel.
Dieser Essay hat insgesamt 6 Kapitel und mehrere Unterkapitel. Ich werde sie nach und nach sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch posten.
Da ich lange nicht mehr auf Tumblr unterwegs war, muss ich mich erst einmal wieder daran erinnern, wie man sein Profil ändert und die Seite hübsch gestaltet. Habt also bitte etwas Geduld mit mir. 😉
I – Einführung
Clair Obscur: Expedition 33 ist ein Spiel, das nicht nur gespielt, sondern auch interpretiert werden will. Es stellt keine einfachen Wahrheiten bereit, sondern konfrontiert die Spielenden mit fragmentierten Geschichten, widersprüchlichen Figuren und einer Welt, in der Realität, Erinnerung und Konstruktion ständig ineinander übergehen. Dabei bleibt vieles bewusst offen – nicht, weil es beliebig wäre, sondern weil es zu einer Auseinandersetzung herausfordert. Welche Figur berührt uns? Wessen Entscheidung halten wir für richtig? Und was macht ein gutes Ende aus – für uns, nicht nur für die Spielwelt?
Diese Meta-Interpretation versteht sich als Versuch, die verschiedenen Erzählebenen des Spiels zu ordnen, Verbindungen sichtbar zu machen und zugleich die Rolle der Spielenden selbst in den Blick zu nehmen. Denn sie entscheiden nicht nur über Handlungen im Spiel, sondern auch über dessen Sinn.
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